Unsere Geschichte

1825 gründete Carl Rottenhöfer in München zunächst ein kleines Konditoreigeschäft. Im Jahre 1838 erwarb er von Baron Simon von Eichthal das Palais in der Residenzstraße 26, das vorher bereits im Besitz von Staatsrat Egid von Kobell war, und richtete in diesen Räumen seine Konditorei ein.

Hier, in unmittelbarer Nähe des königlichen Hofes, nahm das Geschäft einen raschen Aufschwung. So kam es auch, dass die Confiserie Rottenhöfer schon bald nach der Eröffnung zur königlich-bayerischen Hofkonditorei ernannt wurde. In der Konditorei betrieb der Konditormeister auch eine eigene Schokoladenfabrikation. Hier wurden damals schon die feinsten und erlesensten Pralinen (früher Konfekt genannt) in handwerklicher Tradition hergestellt.

Nach dem Tod der Witwe Rottenhöfer veräußerten die vier Söhne aus Erbteilungsgründen im Jahre 1897 Haus und Firma an den Konditormeister Heinrich Griebl, dessen Tüchtigkeit das Ansehen des Geschäftes weiter steigerte. Er lieferte kunstvolle Tafeldekorationen aus Zucker und Eis, feinste Gebäckmischungen und Pralinen an die Münchener Gesellschaft.